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Jährlich erkranken in Köln etwa 100 Menschen 
			erstmals an einer schizophrenen Psychose
 

Warum gibt es den KVsG e.V.?

Im Jahre 2001 war der Weltgesundheitstag erstmals den psychischen Erkrankungen gewidmet. Anlass hierfür hatten Ermittlungen der Weltgesundheitsorganisation geboten, nach denen psychische Störungen wie Depressionen, Angst oder Schizophrenie weltweit an der Spitze der häufigsten und schwersten Erkrankungen stehen. Die zentrale Veranstaltung dieses Weltgesundheitstages fand in Köln statt und beschäftigte sich nicht nur mit den heutigen Behandlungsmöglichkeiten solcher Erkrankungen, sondern auch mit der Frage, wie man ihren Ausbruch verhindern, also psychische Gesundheit erhalten kann.

In unserer Stadt wurde 1997 das erste deutsche Früh-Erkennungs- und Therapie-Zentrum (FETZ) für psychische Krisen aufgebaut. Die Kölner Früherkennungswochen bieten Jahr für Jahr Informationen über Psychosen, Depressionen, Angst- und Zwangserkrankungen, Essstörungen, beginnende dementielle Erkrankungen oder auch Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern und stoßen damit auf ein großes Interesse in der ganzen Region.
In das hiesige Früherkennungsnetz sind dementsprechend inzwischen zahlreiche schulpsychologische Psychotherapeuten eingebunden.

Bisher konnten noch alle diese Initiativen und Aktivitäten aus Mitteln bestritten werden, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Europäische Kommission oder auch regionale Einrichtungen wie die Kölner GEW-Stiftung dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben. Diese alleinige Finanzierung aus Forschungsgeldern reicht aber nunmehr für die Umsetzung des Früh- und Präventionsprogramms in die Versorgungspraxis nicht mehr aus. Deshalb wurde der Kölner Verein für seelische Gesundheit e.V. gegründet, der das Programm zur Verhinderung psychischer Erkrankungen in umfassender Weise ideell und materiell fördern will.

Wer einmal eine psychische Krise bei sich selbst oder einem nahe stehenden Menschen erlebt hat, weiß welche existentiellen Gefährdungen aus dieser entstehen und wie schwere chronische Erkrankungen daraus erwachsen können.

Öffentlichkeitsarbeit mit Informationen über Risikofaktoren und Frühwarnzeichen, Schulung und Training im Früherkennen und Frühbehandeln, Ausbau und Pflege des Kölner Früherkennungsnetzes sowie Weiterentwicklung, Umsetzung und Überprüfung des Präventionsangebotes sind somit die hauptsächlichen Ziele, die sich der Kölner Verein für seelische Gesundheit e.V. gesetzt hat.

Welches Ziel hat der KVsG e.V.?

Der Kölner Verein für seelische Gesundheit e.V. macht sich zur Aufgabe, jungen Erwachsenen mit beginnenden schweren psychischen Erkrankungen eine Anlaufstelle für Beratung, Diagnostik und Behandlung zu bieten.
Darüber hinaus widmet sich der KVsG e.V. der Aufgabe den Angehörigen der Betroffenen ebenso mögliche Anlaufstellen und Informationen zur Verfügung zu stellen und unterstützt und initiiert Aktivitäten zur Antistigmatisierung des Themenkomplexes psychische Erkrankung.

Warum soll man den KVsG e. V. unterstützen?

Um Menschen in psychischen Krisen rechtzeitig beraten und vor zerstörerischen Erkrankungen bewahren zu können, bitten wir Sie um Ihre Hilfe. Werden Sie Mitglied im Kölner Verein für seelische Gesundheit e.V. und helfen Sie dabei, Betroffenen und deren Angehörigen Sorgen und viel Leid zu ersparen.

Die Mittel des KVsG e.V. unterstützen zu einem großen Teil das FETZ (link), eine Institution, die die operative Umsetzung der Maßnahmen für Betroffene und Angehörige verantwortet.

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FETZKlinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Köln

Eckhard-Busch-Stiftung