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Jährlich erkranken in Köln etwa 100 Menschen 
			erstmals an einer schizophrenen Psychose
 

Symptome

Symptome (griech.: Begleiterscheinungen) bezeichnen allgemein Beschwerden und Krankheitszeichen.

Entsprechend der Vielzahl psychischer Störungen und Erkrankungen sind auch ihre Symptome sehr vielfältig; und es gibt nicht das eine charakteristische Symptom oder die ganz bestimmten typischen Symptome, die das Vorliegen einer behandlungsbedürftigen Störung anzeigen. Zudem sind die meisten Störungsbilder nicht nur durch ein Symptom, sondern durch eine ganze Reihe von Symptomen beschrieben, von denen mehrere vorliegen müssen, bevor eine entsprechende Diagnose erfolgen kann.

Symptome psychischer Störungen sind oftmals nicht ein ganz anderes, abweichendes und vollständig unsinniges Verhalten oder Erleben, sondern stellen hinsichtlich Dauer und/oder Ausprägung Extremausprägungen "normalen" Verhaltens / Erlebens dar. So ist es "normal" auch einmal traurig oder energielos zu sein, wenn sich dies aber festsetzt und an Intensität zunimmt, kann eine Depression vorliegen. Oder es ist positiv, Ordnung zu halten, wenn diese aber zum Selbstzweck wird und alles seinen ganz genau definierten Platz hat und nirgends anders stehen darf, kann auch ein Zwang vorliegen.

Dabei ist es oftmals schwierig für Angehörige und Freunde, aber auch den/die Betroffene/n selbst, zu bestimmen, wann denn nun eigentlich einmal ein Spezialist, also ein Psychiater, Nervenarzt oder Psychologe, zu Rate gezogen werden sollte, denn der Beginn psychischer Störungen ist nicht selten ein ganz allmählicher und eigentlich, so wird vermeint, ist der/die Betroffene "doch immer schon so gewesen"". So bleiben Störungen oft Jahre bis Jahrzehnte unbehandelt - zumeist zum Leidwesen der Betroffenen und der Menschen, die sie umgeben.

Deshalb als grobe Daumenregel: Ein Spezialist sollte zur Abklärung der Problematik aufgesucht werden, wenn das Verhalten / Erleben

  • über mehrere Wochen die eigene Befindlichkeit und/oder den eigenen Handlungsspielraum einschränkt, also in irgendeiner Weise als "Beschwerde" oder "etwas, was nicht mit mir stimmt" wahrgenommen wird
  • die eigene Leistungsfähigkeit herabsetzt bzw. mit dem Gefühl einhergeht, dass vieles, was früher kein Problem war, nun eine große Belastung darstellt
  • wiederholt und mit ganz unterschiedlichen Personen in unterschiedlichen Funktionen zu Konflikten führt.
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FETZKlinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Köln

Eckhard-Busch-Stiftung