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Jährlich erkranken in Köln etwa 100 Menschen
			erstmals an einer schizophrenen Psychose
 

Wir über uns

Verein

Psychische Erkrankungen gehören zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Für Betroffene und Angehörige bedeuten sie oft großes und langfristiges Leid. Die Gesellschaft muss sich den Themen Akzeptanz, solidarische Versorgung und Verbesserung von Diagnostik und Therapie stellen.

Für eine zunehmende Zahl von psychischen Erkrankungen ist bekannt, dass eine frühzeitige Erkennung und Behandlung den Verlauf positiv beeinflussen kann. Die Hoffnung für die Zukunft ist, dass schwere Krankheitsstadien bei sehr früher Diagnostik und Intervention sogar ganz verhindert werden können.

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Köln forscht intensiv an den Konzepten der Früherkennung und Behandlung, sowie der Prävention bei den Erkrankungen Psychose und Demenz.

Die Klinik betreibt hierfür zwei große ambulante Zentren, das Kölner Früherkennungs- und Therapie-Zentrum, FETZ (Psychose) und das Zentrum für Gedächtnisstörungen, ZfG (Demenz).

Beide Zentren haben das Ziel, die Früherkennung, Frühbehandlung und Prävention der jeweiligen Erkrankung zu verbessern und führen hierzu zahlreiche Forschungsprojekte durch.

Der Kölner Verein für seelische Gesundheit (KVsG) fördert die Forschung des FETZ und des ZfG.

Das Kölner Früherkennungszentrum FETZ

1997 wurde das Kölner Früherkennungs- und Therapie-Zentrum (FETZ) für psychische Krisen als erstes Zentrum dieser Art in Deutschland an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie von Klinikdirektor Professor Joachim Klosterkötter gegründet.

Hiervon ausgehend entstand ein Früherkennungsnetz, in dem inzwischen mehr als 500 Personen und Institutionen miteinander kooperieren. In Köln sind also wie sonst nirgendwo in Deutschland bereits gute Voraussetzungen für ein integriertes Präventionsangebot gegeben.

Ein multiprofessionelles Team aus mehreren fest angestellten Ärzten, Psychotherapeuten, Psychologen und Pflegepersonal sollte für den flexiblen Einsatz im Früherkennungsnetz zur Verfügung stehen. Neben vielen anderen Arbeitsmitteln werden auch Räumlichkeiten benötigt, die leicht zugänglich und für die Überwindung seelischer Krisen geeignet sind.

Das Zentrum für Gedächtnisstörungen ZfG

Das ZfG ist eine interdisziplinäre Gedächtnisambulanz. Es bietet umfassende Diagnostik von Gedächtnisstörungen bei älteren Menschen sowie Therapie und Beratung an. Hierzu arbeiten Ärztinnen und Ärzte sowie Psychologinnen und Psychologen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und der Klinik für Neurologie eng zusammen. Hinzu kommt die State of the Art-Diagnostik der Klinik für Nuklearmedizin und des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie sowie des Instituts für Klinische Chemie der Uniklinik Köln.

Als universitäre Gedächtnisambulanz und Alzheimer-Forschungszentrum ermöglicht das ZfG Interessenten regelmäßig die Teilnahme an wissenschaftlichen Studien zur Verbesserung der Diagnostik von Demenzerkrankungen und klinischen Prüfungen. Ein Forschungsschwerpunkt des ZfG ist dabei die Prävention der Alzheimer Krankheit. Dazu wurde im Sommer 2016 das Kölner Alzheimer Präventionsregister gegründet.

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FETZKlinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Köln

Eckhard-Busch-Stiftung